UECKER GÜNTHER

Günther Ücker

1955 verließ er die DDR und setzte bis 1958 sein Studium bei Otto Pankok und anderen an der Kunstakademie Düsseldorf fort.
1956/1957 entstanden erstmals die für ihn typischen Nagelbilder: dreidimensionale, weiß bemalte Reliefs aus Nägeln, die durch die Ausrichtung der Nägel und die Wechselwirkung von Licht und Schatten ihre eigene Dynamik erhalten.
Ab 1962 versah Uecker Alltagsgegenstände wie Möbel mit Nagelreliefs.1961 wurde Uecker Mitglied in der von Heinz Mack und Otto Piene gegründeten Künstlergruppe ZERO, woraufhin er sich auch der kinetischen Lichtkunst zuwandte.
Gemeinsam mit Gerhard Richter inszenierte er die Demonstration „Museen können bewohnbare Orte sein“.

Günther Ücker